Rechtsanwältin Maritta Demuth

Honorare

Abrechnung gem. RVG

Die gesetzlichen Gebühren der Rechtsanwälte richten sich nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz, abrufbar z.B. unter www.brak.de. Ich rechne die Rechtsanwaltsgebühren grundsätzlich nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) und dem danach zu Grunde zu liegenden Gegenstandswert ab. 

Rechtsschutzversicherung

Sofern Sie eine Rechtsschutzversicherung haben, legen Sie mir diesbezüglich bitte alle Versicherungsunterlagen vor Mandatsaufnahme oder bei Mandatsaufnahme vor. Rechtsschutzversicherungen decken nicht alle Lebenssachverhalte und auch nicht automatisch alle Rechtsfälle ab. Erst wenn Sie eine auf den konkreten Fall bezogene schriftliche Kostendeckungszusage Ihrer Rechtsschutzversicherung haben, wissen Sie, dass Ihre Versicherung im Umfang der Kostenübernahmeerklärung Ihre Kosten übernimmt (unter der weiteren Voraussetzung, dass Sie Ihren Versicherungsobliegenheiten nachkommen).

Auch, wenn Sie eine schriftliche Kostendeckungszusage erhalten, haben Sie ggfls. eigene Kosten (wie z.B. Ihre Selbstbeteiligung oder ggfls. Fahrtkosten, Abwesenheitsgeld des Rechtsanwalts) zu tragen (gem. den Regelungen Ihres Versicherungsvertrags). Für jede neue kostenauslösende Maßnahme muss jeweils eine neue Kostendeckungszusage des Rechtsschutzversicherers eingeholt werden (z.B. bei Klageeinreichung, bei Rechtsmitteleinlegung usw.). Beim Schriftwechsel mit Ihrer Rechtsschutzversicherung unterstütze ich Sie oder nehme diesen für Sie vor.

Beratungshilfe

Wenn keine Rechtsschutzversicherung besteht bzw. eintritt, kann gegebenenfalls für die Kosten der vorgerichtlichen Tätigkeit eines Anwalts bzw. außergerichtlichen Anwaltstätigkeit „Beratungshilfe“ mittels vorgeschriebenem amtlichen Formblatt beantragt werden. Der Antrag auf Gewährung von Beratungshilfe (mit zugehörigem ausführlichem Hinweisblatt) ist in der Regel auch bei den Gerichten erhältlich oder über das Internet erhältlich. Auch bei der Beratungshilfe gibt er Einschränkungen, Fristen und ggfls. Risiken, die zu beachten sind. Das Gericht prüft den Antrag und entscheidet über den Antrag. Weitere Erörterungen zur Beratungshilfe erfolgen individuell persönlich vor Mandatsannahme. 

Prozesskostenhilfe und Verfahrenskostenhilfe

Wenn keine Rechtsschutzversicherung besteht bzw. eintritt, kann gegebenenfalls für die Kosten der gerichtlichen Tätigkeit des eigenen Anwalts und für Gerichtskosten „Prozesskostenhilfe“ bzw. Verfahrenskostenhilfe mittels vorgeschriebenem amtlichen Formblatt beantragt werden. (In Familiensachen nennt sich die Prozesskostenhilfe nicht Prozesskostenhilfe, sondern Verfahrenskostenhilfe.) Es handelt sich bei Prozesskostenhilfe und Verfahrenskostenhilfe um ein gemeinsames einheitliches Antragsformular für „Prozess- und Verfahrenskostenhilfe“.

Der Antrag auf Gewährung von Prozesskostenhilfe (mit zugehörigem ausführlichem Hinweisblatt) ist in der Regel auch bei den Gerichten erhältlich oder über das Internet. Bei der Prozesskostenhilfe gibt es Einschränkungen und Fristen, Risiken, Kostenrisiken, Aufhebungsmöglichkeiten, Rückforderungsmöglichkeiten etc. die zu beachten sind. Das Gericht entscheidet über den Antrag. Weitere Erörterungen erfolgen wegen des Umfangs und wegen einer Vielzahl von Unterschieden der einzelnen Verfahrensarten individuell persönlich. 

Besonderheiten im Strafrecht

In Strafverfahren erhält der Beschuldigte für die außergerichtliche Anwaltstätigkeit nur einschränkende Beratungshilfe und zwar nur eine Beratungshilfe für die reine Rechtsberatung, nicht jedoch für eine über die Rechtsberatung hinausgehende außergerichtliche Anwaltstätigkeit. Für den Angeklagten gibt es unter bestimmten Voraussetzungen eine Beiordnung als Pflichtverteidiger im gerichtlichen Verfahren. Auch hier erfolgt individuelle Erörterung vor Mandatsübernahme.